Beschreibung
Guppy-Weibchen farblich gemischt – Poecilia reticulata
Die Guppy-Weibchen in farblich gemischter Auswahl sind die perfekte Ergänzung für jedes Gesellschafts- oder Zuchtbecken. Während die Männchen für ihre intensiven Farben und großen Flossen bekannt sind, überzeugen die Weibchen durch ihre schlichtere Eleganz, Robustheit und entscheidende Rolle in der Zucht. Mit ihrer ruhigeren Art bringen sie Stabilität in den Schwarm und tragen zur harmonischen Stimmung im Aquarium bei.
🌍 Herkunft & natürlicher Lebensraum
Der Guppy (Poecilia reticulata) stammt ursprünglich aus Südamerika (Trinidad, Venezuela, Brasilien). Heute ist er durch seine Beliebtheit weltweit verbreitet. Weibchen zeigen meist dezentere Grundfarben, können aber ebenfalls attraktive Zeichnungen aufweisen, besonders in Zuchtlinien.
📏 Haltungsbedingungen im Aquarium
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Verkaufsgröße: ca. 3–4 cm
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Endgröße: bis ca. 5–6 cm
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Empfohlene Aquariengröße: ab 60 Liter
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Temperatur: 22–28 °C
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pH-Wert: 6,5–7,5
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Wasserhärte: weich bis hart – sehr tolerant
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Wasserregion: obere bis mittlere Zone
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Zucht: lebendgebärend – Weibchen bringen regelmäßig voll entwickelte Jungfische zur Welt
Ein dicht bepflanztes Aquarium mit Schwimmpflanzen bietet den Jungfischen Schutz und sorgt für ein natürliches Verhalten.
🍽️ Ernährung
Guppy-Weibchen sind unkomplizierte Allesfresser:
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Hochwertiges Flocken- und Granulatfutter
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Frost- und Lebendfutter (z. B. Artemia, Cyclops, Mückenlarven)
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Pflanzliche Zusätze (Spirulina, Gemüsechips)
🤝 Vergesellschaftung
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Fische: friedliche Arten wie Salmler, Bärblinge, Panzerwelse oder Zwergbuntbarsche
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Garnelen: Neocaridina und Caridina – Jungtiere können gefressen werden
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Schnecken: friedliche Schneckenarten problemlos
⭐ Besonderheiten
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Unauffälliger, aber dennoch elegant – harmonisiert perfekt mit Männchen
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Robust, anpassungsfähig und leicht zu halten – ideal für Anfänger
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Lebendgebärend – regelmäßiger Nachwuchs im Aquarium
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Ideal, um Guppy-Gruppen auszugleichen oder eigene Zuchtlinien aufzubauen
💡 Tipp: Achte auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis – pro Männchen sollten mindestens 2–3 Weibchen im Becken vorhanden sein, um Stress zu vermeiden.